 | | | Arteriosklerose ist eine Systemerkrankung der Schlagadern, die frisches, sauerstoffreiches Blut für den lebendigen Prozess des Organismus liefern. Wörtlich übersetzt heißt Arteriosklerose bindegewebige Verhärtung der Schlagadern.
Eine analoge Sichtweise lässt tiefer blicken als eine logisch-physiologische, auch deshalb sinnvoll, weil bei Letzterer anscheinend keine Ursachen aufzufinden sind.
Als Organismus wird die biopsychomentale Gesamtheit von Körper, Psyche und Verstand bezeichnet. Jeder dieser Aspekte wirkt auf den anderen, denn das Gehirn steuert alle in gleicher Weise. Verhärtungen im Körper (also etwa Ablagerungen von Blutfetten, Thromben, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden) behindern den lebendigen Prozess.
Solche Verhärtungen können deshalb tiefer und vor allem nachhaltiger ergründet werden, wenn die Mechanismen der Gefühle und Emotionen sowie der gedanklichen Gewohnheiten und Muster betrachtet und auf Verhärtungen geprüft werden.
Es lohnt sich also gewiss, sich mit dem eigenen verhärteten Denken, mit eigenen unverrückbaren Überzeugungen gegen besseres Wissen, vielleicht sogar Sturheit, Besserwisserei und Ähnlichem zu befassen. Und vielleicht kann ja so auch eine Perspektive über die eigene Persönlichkeit hinaus gewonnen werden. Und das Leben gewinnt eine insgesamt weichere, umgänglichere Qualität. | | | | Kommentar zu dieser Antwort abgeben | Gefällt mir 1 0 | | | | | Ja, irgendwie paßt das gut ins Familienbild: Hart, härter am härtesten. Dann muß ich da wohl weniger Angst haben. 1000 Dank für die umfangreiche Antwort, die vielen anderen auch Denkanstöße geben kann. Eine sehr dankbare Fragestellerin | |
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