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Wie beeinflusst die umwelt das kernkraftwerk?

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Frage-Nr.: 537722  •  Antworten: 1  •  Beobachter: 0
Gestellt von:  Anonym (weibl.) • vor 20 Wochen 
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Antworten 
Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
Du hättest diese Frage besser im Gegensinne gestellt. Wie belastet ein Kernkraftwerk die Umwelt, nämlich fast gar nicht, im Gegensatz zu einem Kohlekraftwerk. In einem Kernkraftwerk kann trotz Schutzmassnahmen eine geringe Menge von radioaktiven Stoffen, in das Abluft und Abwassersystem des Werkes gelangen. Durch Filterung keine Belastung für die Umwelt. Die Strahlenexposition liegt bei unter 0,5 Prozent, das entspricht einer Belastung von weniger als 0,01millisievert im Jahr für die Umgebung des Werkes, weniger als bei einem CT =bildgebendes Verfahren, das mit Strahlen arbeitet.
vor 20 Wochen
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monaco (m)
vor 20 Wochen
Und was ist mit den radioaktiven Abfällen? Es gibt noch immer keine sicheren Endlager. Und wir müssen den ganzen Abfall, den wir bis jetzt den Franzosen weitergegeben haben, wieder zurücknehmen und selbst entsorgen. Von einem Zwischenlager zum anderen und eine Lösung ist nicht in Sicht. Das Zeug strahlt tausende von Jahren.
Carmen (w)
vor 20 Wochen
Da habe ich mir schon öfters Gedanken darüber gemacht. Wird der hochradioaktive Atommüll in der BRD nicht in Glas eingeschlossen und dann mit Stahl umhüllt, danach in Salzbergwerken endgelagert? Das würde die Radioaktivität m. E. minimieren. Bedenke die Strahlung in der Medizin. Wenn man einem Patienten auf Grund einer SD Szintigrafie einen radioaktiven Stoff, überwiegend 99 m Technetium i.v. injiziert, sehe ich keine Gefahr für diesen. In der Onkologie ist es sehr oft erforderlich zur Metastasensuche und Kontrolle bei malignen Tumoren alle 2 Monate ein CT zu verordnen, je öfter ein CT, je höher die Strahlenbelastung. Leider weigern sich viele Krankenkassen immer noch das teuere MRT oder ein PET - Positronen Emissionstomographie zu zahlen. In einem PET sind allerkleinste Mikrometastasen sichtbar, die in einem CT oder MRT noch nicht zu sehen sind. Off topic, zurück zumThema. Radioonkologie. Es ist nicht mit einer einzigen Strahlentherapie getan, im Schnitt über 30, eventuell später erneut. Wie sieht es mit den Spätfolgen für den Patienten aus? Das Karzinom, besser gesagt die Tumorzellen sollen vernichtet werden, aber es ist nicht zu vermeiden, umliegendes Gewebe oder Nerven zu schädigen. Dadurch können gravierende Spätfolgen entstehen. Nicht jede Uniinik verfügt über den Cyberknife, damit ist eine Präzisionsbestrahlung möglich, der Tumor wird punktgenau bestrahlt und die Umgebung erleidet keinen Schaden. Wenn der Atommüll in Glas eingeschlossen wird, mit Stahlmantel umhüllt, Endlagerung in Salzanlagen, ob dann die Radioaktivität stark abnimmt? Müsste normalerweise. Es gibt doch in Deutschland solche Endlagerstellen für radioaktiven Müll in Salzanlagen, mir fällt momentan nicht ein, wo.
monaco (m)
vor 20 Wochen
Nein, es gibt noch keine geeigneten Endlager. Geologen forschen immer wieder nach geeigneten Endlagerstätten für stark strahlende Abfälle. Wenn sie etwas finden, das den Anforderungen entsprechen würde, wehren sich die Gemeinden und die Menschen der Region dagegen, da so etwas keiner haben will.. Ich würde mich in meinem Häuschen in der Nähe so eines Endlagers auch nicht wohl fühlen. In den Lagern für schwach und mittelradioaktiven Stoffen (Salzstöcke) gibt es bereits Probleme, da auch diese geologisch in Bewegung sind und bereits Risse haben. Hier wird auch nichts mehr eingelagert. Plutonium hat eine Halbwertszeit von über 6000 Jahren. Das heißt nach dieser Zeit ist erst die Hälfte des Mülls in weitere Bestandteile zerfallen. Wie stark die Strahlung ist, zeigt der Reaktorunfall von Tschernobyl. Die Gegend ist noch heute nicht bewohnbar und einer sehr hohen Strahlenbelastung ausgesetzt. Der Reaktor wurde mehrmals mit einem "Betonsarkophag" umschlossen. Dies werden die nächsten Generationen über Jahrtausende immer wieder wiederholen müssen. Davon spricht kein Mensch mehr
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Carmen0
monaco1
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