Wie wirkt homöopathie? Wie sind eure erfahrungen damit?

Hallo, aktuell habe ich zum glück keine gesundheitlichen beschwerden, die ich bekämpfen muss, aber es kann ja immer wieder mal was sein und da würde ich mich einfach gerne mal vorbereiten. also, da ich schon länger mit dem gedanken spiele, mich mal homöopathisch behandeln zu lassen, wenn es mal wieder nötig ist, dachte ich mir, ich befasse mich mal genauer mit dem thema und lasse mir ein bisschen was dazu erklären. gerne lese ich auch über erfahrungen dazu. wie wirkt homöopathie denn? im internet habe ich schon ein bisschen was gefunden, was ich mir durchgelesen habe, jetzt fehlen mir nur noch die persönlichen erfahrungsberichte. mir gefällt an der methode schon mal, dass der körper als ganzes betrachtet wird und dass homöopathische mittel auch als ergänzung zu anderen heilungsverfahren angewendet werden können, ohne, dass wechselwirkungen zu befürchten sind. ich persönlich bin nämlich kein besonders entscheidungsfreudiger mensch und ich könnte mich jetzt nicht auf eine möglichkeit festlegen. jetzt würden mich noch weitere meinungen interessieren ;) danke schon mal!

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Frage-Nr.: 540263  •  Antworten: 10  •  Beobachter: 0
Gestellt von:  sternchen333 (30) • vor 18 Wochen 
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Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
Genau das ist der springende Punkt, die medizinischen Laien. Von Beginn der Vorklinik bis zum Ende der Weiterbildung zum Facharzt vergehen 12 Monaten. Ein Heilpraktiker nennt sich schon Heilpraktiker nach einigen Fernkursen. In Deutschland ist für diesen Beruf keine genaue Ausbildung Pflicht. Hier bei Wifi wurden schon medizinische Antworten geschrieben, da darf man nicht drüber nachdenken, das grenzte schon an Gefährlichkeit. Ein medizinischer Laie sollte in der Öffentlichkeit immer vorsichtig sein, was er schreibt. Der Schuß könnte nach hinten abgehen.
vor 3 Wochen
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Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
https://www.bundesaerztekammer.de/a...
vor 7 Wochen
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Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
Die Patienten entscheiden selber, was sie tun und wem sie vertrauen. Nochmals zu Globulis: wo kein Wirkstoff, keine Wirkung. Placebo Effekt, ein Eis ist nahrhafter. Wir benötigen nicht umsonst 12 Jahre bis zum Facharzt. Mir sind Heilpraktiker bekannt, die ein metastasiertes Pankreascarzinom mit Aprikosenkernen therapieren und diese Typen treiben ihr Unwesen fleissig weiter.
vor 8 Wochen
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Carmen (w)
vor 8 Wochen
So etwas gibt's bei manchen Heilpraktikern. Denen müßte sofort Berufsverbot erteilt werden. https://amp.infranken.de/ratgeber/g...
sternchen333 ( 30)
vor 7 Wochen
puh ja, aprikosenkerne bei krebs ist hart. also das ist wirklich leichtsinnig. da wäre ein berufsverbot noch das mindeste. ist aber genau genommen doch keine homöopathie oder? habe auch schon einmal davon gehört, eine bestimmte diät solle eine strahlentherapie ersetzen. das reine todesurteil... seriöse homöopathInnen würden ja nicht behaupten, dass globuli eine strahlentherapie ersetzen. aber unterstützend wird es ja angewendet: also chemo + globuli um die nebenwirkungen davon zu verringern. das finde ich dann wieder gut.
Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
Die Ausbildung, die ein Heilpraktiker oder ein Homöopath hat, ist keine Ausbildung, da diese nicht gesetzlich geregelt ist. Einige Fernkurse !! reichen schon. Dazu meine Ausbildung: nach dem Abi das Vorklinikum, Physikum, danach die klinischen Semester, Hammerexamen, Approbation, PJ, Weiterbildung zum Facharzt, Promotion, genau 12 Jahre. Die Patienten laufen blind in ihr Unglück und vertrauen einem Nicht Mediziner, der noch nicht einmal rezeptieren darf. Mir sind Heilpraktiker bekannt, die ein Pankreaskarzinom mit Aprikosenkernen therapieren und diesen wird nicht das Handwerk gelegt. Zumindest kommt demnächst ein neues Gesetz, daß ein Heilpraktiker keine Infusionen mehr geben darf.
vor 10 Wochen
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sternchen333 ( 30)
vor 7 Wochen
in österreich ist das anders geregelt. da gibt es eine solche ausbildung für laien nicht. was aber meiner meinung nach schon auch für heipraktikerInnen spricht ist, dass diese ja haftbar sind, das heißt im zweifel wird die zu behandelnde person weiter geschickt, oder meinst du, darauf sollte sich eher nicht verlassen werden?
Carmen (w)
vor 7 Wochen
Ich persönlich verlasse mich lieber auf die Schulmedizin, zumindest Schulmedizin + parallel die Alternativmedizin.
sternchen333 ( 30)
vor 7 Wochen
ich sehe da kein schwarz-weiß. ich verlasse mich auch auf konventioneller medizin. aber homöopathie, phytotherapie und andere richtungen stehe ich auch offen gegenüber und ich konnte damit schon linderung erzielen. ich würde nie behaupten, dass homöopathie die schulmedizin ersetzt. ich bin immer für ein gesundes mittelmaß. extreme sind meiner meinung nach nie gut.
Carmen (w)
vor 7 Wochen
Ich sehe da schon deutliches schwarz weiß, sonst hätte ich meinen Beruf verfehlt. Das trifft aber nicht auf dich zu, sondern generell. Wenn ein Heilpraktiker ein Pankreaskarzinom mit Aprikosenkernen therapiert, nenne ich das Scharlatanerie. Eines von unzähligen Beispielen.
Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
Hier einmal die Geschichte einer approbierten Ärztin, die früher als Homöopathin tätig war. https://www.profil.at/wissenschaft/...
vor 11 Wochen
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Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
Schulmedizin und die Alternativmedizin als Begleitung ist in Ordnung. Dazu muß die Alternativmedizin genau differenziert werden. Pflanzenheilkunde ist okay, aber nicht die Homöopathie. Die Homöopathie beruht auf Globulis - Zuckerkügelchen. Wo kein Wirkstoff, keine Wirkung. Wenn die Patienten von mir Globulis verlangten, bekamen sie diese, natürlich zu einer vernünftigen Therapie, die bewiesen ist und Wirkung zeigt. Der Placebo Effekt ist zu beachten. Ein Homöopath darf noch nicht einmal rezeptieren und hat vor allem keine Approbation. Das sagt doch schon alles, oder? Kannst du dir vorstellen, das ein Homöopath z.b. ein MRT durchführt? Die Kenntnisse eines approbierten Arztes fehlen. Viele Patienten rennen zu einem Homöopathen und vertrauen auf dessen sogenannte Kunst. Viele direkt in ihr Unglück und das sind diese noch selber schuld.
vor 11 Wochen
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Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
Das sollte jeder Patient wissen: https://www.quarks.de/gesundheit/me...
vor 12 Wochen
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Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
Man sollte vor allem Homöopathie von der Pflanzenheilkunde differenzieren. Homöopathie - Globulis - Zuckerkügelchen. Wo kein Wirkstoff keine Wirkung, höchstens ein Placebo Effekt und sonst nichts.
vor 12 Wochen
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Zynoto (m 29) 
Ich sehe es da ganz ähnlich wie Carmen. Als Unterstützung der Medizin durchaus zu empfehlen oder sagen wir es so, man sollte zumindest offen dafür sein. Ganz auf die eine oder andere Methode würde ich jetzt nicht setzen. Ich würde auch nicht soweit gehen und die eine gegen die andere Methode ausspielen.
Ich habe auch das ein oder andere homöopathische Mittel zu Hause. Gegen Schwindel nehme ich ein homöopathisches Mittel und mir hat es immer gut geholfen. Was aber eben bei der Homöopathie nicht heißen muss, dass es allen Menschen hilft. Denke da kommt auch viel von der Skepsis gegenüber der Homöopathie. Ist eben nicht so, dass man da jetzt ein Mittel gegen Schwindel nehmen kann und es allen helfen muss.
Denke auch es ist nicht hilfreich wenn in Deutschland quasi jeder sich als Homöopath bezeichnen kann ohne eine entsprechende Ausbildung. Lösungen wie in Österreich wären da sicherlich zu bevorzugen. Dort sind nur Menschen zu den Weiterbildungen zugelassen, die bereits Fachkenntnisse haben. Zusatzausbildung in Homöopathie gibt es dann nur für Ärzte, Pharmakologen und Hebammen.
vor 18 Wochen
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Carmen (w)
vor 18 Wochen
Vertigo - Schwindel ist keine Krankkeit, sondern ein Symptom einer Erkrankung. Wenn die Erkrankung diagnostiziert und entsprechend therapiert wird, hast du keinen Schwindel mehr. Lagerungs, Dreh - oder Schwankschwindel? Ausschluß von Morbus Meniere und kardiovaskulären Schwindel? Das sollte einmal ein CT, MRT durchgeführt und geschallt werden. Es gibt zur genaueren Diagnostik, sogenannte Schwindelambulanzen, angegliedert an ein Universitätsklinikum. Schwindel kann allerdings auch psychogen bedingt sein. Alles Gute!
sternchen333 ( 30)
vor 16 Wochen
danke für deinen erfahrungsbericht! so habe ich mir das auch vorgestellt, also dass mehrere methoden komplementär angewendet werden. ich bin generell der meinung, dass es in gesundheitsfragen nicht den einen richtigen weg gibt, sondern es sind verschiedene optionen vorhanden, die abgewägt werden müssen. im endeffekt kann es ja auch eine kombination sein, die wirkt. die regelung in deutschland und der schweiz finde ich grundsätzlich eigentlich gut, also den beruf heilpraktiker*in. jede*r darf sich dann nicht als homöopath*in bezeichnen, da braucht es schon eine ausbildung. wichtig ist halt, dass diese die grenzen kennen und gegebenenfalls an eine ärztliche behandlung weitervermitteln. hast du außer dem mittel gegen schwindel denn auch andere erfahrungen mit homöopathie gemacht? also anamnese oder so?
Carmen (w)
vor 16 Wochen
Vertigo ist keine Krankheit, sondern ein Symptom einer Krankheit. Daher muß zunächst einmal diagnostiziert werden, wo der Schwindel herkommt. Nach Diagnose Therapieeinleitung. Da hilft keine Homöopathie oder ein Heilpraktiker, sondern die Schulmedizin mit allen diagnostischen Möglichkeiten. Hast du schon erlebt, daß ein HP ein MRT durchführt?
Zynoto (m 29)
vor 15 Wochen
Ja kenne die Schwindelambulanz, war bei mir nur ein Beispiel. Mir ist nicht dauernd schwindelig:)
Denke nur, viele haben im Grunde ein homöopathisches Mittel zu Hause und wissen es nicht einmal. Erst ab dem Zeitpunkt da sie es wissen, lehnen sie es ab.
Das sind dann dieselben Menschen die zur Akupunktur oder zur TCM gehen:)
Das Image ist dort halt besser bzw. schauen einem da nicht viele komisch an wenn man sagt, man war grad bei der Akupunktur und hat seine Rückenschmerzen behandeln lassen. Sagt man, man war beim Homöopathen, kann man sich anhören, dass es nichts wirkt.
sternchen333 ( 30)
vor 15 Wochen
@carmen: hier geht es ja nicht darum, eine lösung für den schwindel von zynoto zu finden, sondern um mein anliegen, inwiefern homöopathie hilft. scheint ja alles okay bei ihm zu sein, er hat ja nicht um rat gefragt. und für leichte schwindelsymptome gibt es tatsächlich homöopathische mittel, die hilfreich sein können. das schließt ja keine schulmedizinischen untersuchungen wie MRT und so weiter aus...

@zynoto ja, am besten, man ist offen dafür und hat eine kompetente fachperson an der seite, die die passenden homöopathischen mittel abstimmen kann und gegebenenfalls mit konventioneller medizin kombiniert, sollte die eine behandlungsmethode nicht genügend anschlagen.
Zynoto (m 29)
vor 14 Wochen
Offen absolut, man sollte halt wissen wie weit man gehen kann. Weil man in dem Bereich wohl schlecht selbst einschätzen kann, wie weit das ist. Finde ich es umso mehr wichtig, sich gut ausgebildete Personen zu suchen. Personen, die halt auch ehrlich die Situation einschätzen und nicht starr an einer Methode festhalten. Dann denke ich schon, kann man die Homöopathie auch nutzen. Ich gehe da jetzt von einer adäquaten Anwendung aus, von Personen, die sich damit auskennen. Ich sehe keinen Widerspruch darin beide Varianten in Betracht zu ziehen. Zumindest solange nicht, wie man sein Heil nicht in einer Variante finden möchte.
Eine Person die jetzt alles mit Homöopathie behandeln will, schadet sicher genauso, wie eine Person die alles mit Medikamenten behandeln möchte und zu lange wartet den Patienten zu operieren. Da muss ich einfach auf die Personen vertrauen, die das einschätzen. Dafür muss ich sie halt auch dementsprechend schulen und ausbilden.
Carmen (w)
vor 14 Wochen
Grundsätzlich immer Schulmedizin + Alternativmedizin. Dann ist die Alternativmedizin zu differenzieren. Pflanzenheilkunde hat nichts mit Homöopathie zu tun, z.b. diverse Tees, Gingkobil, Johanniskraut ( in hohen Dosen phototoxisch, das weiß kaum jemand), Lavendel oder die Traubensilberkerze bei klimakterischen Beschwerden sind sehr sinnvoll. Die Homöopathie betrifft sogenannte Globulis. Zuckerkügelchen, wo KEIN Wirkstoff, KEINE Wirkung. Wer daran glaubt, soll diese nehmen, Placebo Effekt. Ich spreche aus meiner Erfahrung als Ärztin.
sternchen333 ( 30)
vor 13 Wochen
@zynoto ja, das wäre wahrscheinlich am vernünftigsten, sich an eine fachperson zu wenden, die beratend zur seite steht. ich sehe das wie du, dass beide extreme nicht gut sind und einfach ein gesundes mittelmaß vorhanden sein sollte. ich denke, dass nicht umsonst so viele ärzt*innen eine entsprechende homöopathische zusatzausbildung hätten, wenn diese nichts bringen würde.
@carmen ja, ich habe natürlich auch vertrauen in konventionelle medizin, würde die niemals verteufeln. könntest du vielleicht mal von deinen erfahrungen mit homöopathie genauer erzählen? hast du dich schon mal intensiver damit auseinander gesetzt oder ging es darum, dass du menschen kennst, die beliebige globuli eingenommen haben, die dann nicht geholfen habe? es gibt ja eine spezielle ausbildung in dem bereich, eben auch für ärzt*innen. also nur, weil man im medizinbereich tätig ist, schließt das ja nicht gleich ein know how in allen spaten ein.
Zynoto (m 29)
vor 12 Wochen
Solange es da auch nur einen kleinen Vorschritt gibt, bringt der einem ja auch etwas. Vielleicht ist es da ein gewisser Tee, der einem Hilft und an einem Punkt bringt, wo dann der Hausarzt auch wieder was machen kann. Deshalb finde ich, haben halt auch alle anderen Methoden eine Berechtigung. Sofern man eben deren Grenzen kennt und sie sinngemäß anwendet. Und wenn es eben dann die Akupunktur ist, die einem an den Punkt bringt, an dem das Wärmepflaster wieder ausreicht um gerade durch den Tag zu gehen und die Rückenschmerzen wieder erträglich macht, soll man es doch so machen.

Man wird halt auch die Bedürfnisse der Menschen sehen und versucht die dann zu erfüllen. Und der Hausarzt soll halt mal etwas mit Homöopathie behandeln wenn es der Patient wünscht. Besser er macht es als eine andere Person, die eben nicht weiß wann es gefährlich wird. An dem Punkt kann dann eben der Arzt reagieren. Andere können das vielleicht nicht.
sternchen333 ( 30)
vor 11 Wochen
da gibt es ja auch den spruch: "wer heilt, hat recht" und genauso ist es ja. wenn es einem menschen selber nicht möglich ist, die wirkung/grenzen einer behandlungsmethode abzuschätzen, gibt es ja genug möglichkeiten, sich helfen zu lassen. eine kompetente fachperson ist dann gefragt. dafür muss sich diese aber auch gut auf dem gebiet auskennen, wenn sie mit homöopathie behandelt. am besten vorher nachsehen, ob die ärztliche praxis explizit mit homöopathie arbeitet, die behandelnde person eine entsprechende zusatzausbildung hat. so kann auf nummer sicher gegangen werden.
Zynoto (m 29)
vor 10 Wochen
Es gibt nun mal Menschen, die einer Heilpraktikerin oder einem Homöopathen vertrauen. Da kann man jetzt dazu stehen wie man möchte, man wird die Menschen aber nicht davon abhalten. Erst recht nicht wenn die davon überzeugt sind von der Homöopathie. Umso mehr muss es doch mein Ziel sein, sofern wirklich die Heilung der Menschen Priorität für mich besitzt, diese Menschen im Fall der Fälle bei einer Person zu haben, die weiß was sie tut. Das geht womöglich über Jahre gut mit allen homöopathischen Mitteln, den Kräutern und der Akupunktur, irgendwann steht man dann halt an und dann braucht es die OP oder die Antibiotika. Genau da brauch ich dann jemanden, der das auch weiß und auch respektiert. Aus dem Grund finde ich, sollte man eben eine medizinische Ausbildung haben. Dann kann man von mir aus auch all die anderen Therapien anwenden. Wenn das die Menschen wollen, nur zu. Aber ich kann mir dann halt auch sicher sein, wenn man der Tag kommt, an dem das nicht mehr ausreicht, weiß man was zu tun ist. Sofern halt dann die behandelnde Person das auch respektiert und die Grenze dann auch bereit ist zu übertreten.
sternchen333 ( 30)
vor 8 Wochen
wichtig ist es, sich bei beschwerden an eine kompetente fachperson zu wenden, die weiß was sie tut. ich glaube schon, dass homöopathie in vielen fällen helfen kann, habe ich ja auch schon selbst mitbekommen.
Zynoto (m 29)
vor 8 Wochen
Letztlich spielt es gar keine Rolle ob sie es kann oder nicht. Wenn die Menschen hingehen, ist es so. Dann muss ich versuchen die Situation so gut wie möglich zu regeln. Ich könnte die Homöopathie verbieten - ändert sich dann etwas dabei? Nein. Also muss ich versuchen die Situation zu verbessern und das ist eben alle schwarzen Schafe auszusortieren und den Menschen eine umfangreiche Ausbildung zu geben. Am besten eben schon mit einer medizinischen Ausbildung davor. Dann sind beide Seiten zufrieden und das Problem ist gelöst. Ob man dann selbst zum Homöopathen gehen möchte oder nicht, kann jeder für sich entscheiden. man weiß aber, dass einem immer geholfen wird.
sternchen333 ( 30)
vor 7 Wochen
da hast du recht, das ist einleuchtend. eine fundierte ausbildung ist natürlich das A und O und wäre dann logischerweise für die meisten vertrauenswürdig. im endeffekt sollte uns aber die wahl gelassen werden, für welche behandlungsmethoden wir uns entscheiden.
Zynoto (m 29)
vor 5 Wochen
Erstens sollte die Wahl gelassen werden und zweitens solltest du dir sicher sein können, dass dir immer geholfen wird. Also eben solange auf die Homöopathie vertrauen, bis sie eben irgendwann vielleicht nicht mehr ausreicht. Dann muss aber auch gewährleistet sein, dass man weitere Schritte anwendet. Dazu braucht es eben einerseits das Wissen über die weiteren Schritte, andererseits auch die Akzeptanz dieser Schritte. Da wäre es eben gut wenn man beide Seiten kennt und auch offen für beide Seiten ist.
sternchen333 ( 30)
vor 3 Wochen
ja, wichtig ist, sich in guten händen zu wissen. als laie ist es ja schwer abzuschätzen ab wann die eine behandlung vielleicht nichtmehr ausreicht und auf eine andere heilmethode zurückgegriffen werden muss. jedenfalls danke für den regen austausch, war sehr informativ die unterhaltung und ich kann mir einiges daraus mitnehmen. :)
Zynoto (m 29)
vor 2 Wochen
Ja das kannst du aber leider nie wirklich. Da braucht es halt auch ein gewisses Vertrauensverhältnis und das bekommt man wohl nicht wenn man nur einmal zu einem Arzt geht. Da braucht es halt auch die Erfahrungen, die man oft über Jahre gemacht hat. Das beruhigt dann. Man kann sich nur informieren und nach Erfahrungsberichten suchen. Dann sollte man das Risiko schon minimieren können.
Ich denke man spricht hier ja auch immer noch über eine kleine Zahl von Menschen, die eben nicht so handeln wie es sich gehört. Der Großteil der Ärzte oder eben Menschen die mit der Homöopathie helfen wollen, sind sich ihrer Verantwortung schon bewusst. Es schaffen halt leider nur die negativen Beispiele in die Medien und dann ist es auch klar, dass man sich davon verunsichern lässt. Ich würde aber schon sagen, dass der Großteil der Menschen, die mit homöopathischen Methoden arbeitet, weiß was sie tun. Das betrifft natürlich einerseits die Anwendung, andererseits aber auch das Verständnis für die Grenzen.
Denke über dieses Thema könnte man sehr lange diskutieren, da gibt es wohl auch viele unterschiedliche Meinungen:)
Carmen (w) 
Tätigkeit in der Humanmedizin
Persönliche Erfahrungen habe ich damit nicht, aber ich schreibe dir gerne etwas dazu. Die Homöopathie sollte immer zusammen mit der Schulmedizin eingesetzt werden, d.h. Schulmedizin + Homöopathie. Pflanzenkunde ist von der Homöopathie zu differenzieren. Beispiele: die regelmässige Einnahme von Gingkobil kann durchaus bei Tinnitus helfen, Cranberry Saft zur Vorbeugung einer Zystitis oder pflanzliche Mittel zur Beruhigung und bei Schlafstörungen, das ist auf jeden Fall besser, als eine Abhängigkeitspotentiale von Schlafmitteln, wie Zoplicon. In der Homöopathie werden Globuli eingesetzt. Es gibt keine einzige, seriöse medizinische Studie, die deren Wirksamkeit beweist. In ärztlichen Kreisen wird die Homöopathie als Pseudowisssenschaft bezeichnet. Du kennst sicher den Gründer der Homöopathie, Hahnemann. Hier kannst du das alles nachlesen: https://www.wasistwas.de/details-wi.... Wenn mich meine Patienten um Globuli baten, bekamen sie diese, zusätzlich zu den von mir rezeptierten Medikamenten, schaden kann das nicht. Des öfteren ist sogar der Placebo Effekt zu beachten. Es kommt natürlich hauptsächlich auf die Diagnose an. Es hat schon Patienten mit malignen Tumoren gegeben, die nicht auf die 3 Säulen der Krebstherapie vertrauten und diese ablehnten - OP, Chemo und Strahlentherapie, und den Globulis vertrauten. Folge : Exitus. Man sollte nicht vergessen, daß ein Heilpraktiker kein Studium der Humanmedizin absolviert hat, keine Weiterbildung zum Facharzt und ihm fehlt die ärztliche Approbation. Das Wissen und Können eines Arztes fehlt, dieser darf noch nicht einmal rezeptpflichtige Medikamente rezeptieren.
vor 18 Wochen
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sternchen333 ( 30)
vor 16 Wochen
danke für die erklärung. zusammen mit humanmedizin angewendet, kann es demnach unbedenklich angewendet werden? in österreich, wo ich wohne, gibt es den beruf heilüraktiker*in gar nicht, also hier ist es nur möglich, sich an eine*n homöopathische ärzt*in zu wenden. ich könnte mir aber vorstellen, dass jene heilpraktiker*innen die grenzen ihrer kompetenz kennen und zu behandelnde personen weiter schicken? oder ist das ein naiver gedanke?
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